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Vorlage:Neutralität Vorlage:Infobox Computer- und Videospiel Act of War: Direct Action ist ein Computerspiel, das Mitte März 2005 erschienen ist. Es wird zum Genre der Echtzeit-Strategiespiele gezählt. Der Entwickler dieses Spiels ist Eugen Systems.

Win7 Bearbeiten

Das Spiel ist unter Windows 7 nicht und unter Vista nur selten spielbar.

Kontext Bearbeiten

Die Geschichte von Act of War spielt um das Jahr 2010 und stammt aus der Feder des amerikanischen Bestsellerautors Dale Brown. Da in dieser Zeit die Benzinpreise in horrende Höhen gestiegen sind, scheffeln die Rohöllieferanten Milliarden. Doch sie geben sich damit nicht zufrieden. Mit einem Teil dieses Geldes beauftragen sie eine international operierende Terrororganisation verheerende Anschläge in aller Welt zu verüben. So wollen sie die Weltwirtschaft endgültig zusammenbrechen lassen und den Spritpreis weiter in die Höhe katapultieren. Doch es dauert nicht lange, bis der amerikanische Geheimdienst Wind von den durchdachten Plänen der Terroristen bekommt.

In der 35 Missionen umfassenden Kampagne übernimmt man als Spieler die Rolle von Major Jason Richter und bekämpft an zahlreichen Schauplätzen in aller Welt den Terror mit der Task Force Talon.

Spielmechanik Bearbeiten

Act of War setzt auch, aber nicht ausschließlich auf den im Strategie-Genre üblichen Basenaufbau. Es gibt keinerlei Forschungsoptionen. Um eine gewisse Einheit zu produzieren muss man nur das entsprechende Produktionsgebäude errichten und schließlich auf den passenden Button klicken. Das Spiel enthält um die 60 reale und futuristische Kampfeinheiten, die alle spezifische Schwächen und Stärken aufweisen. Falls sich Infanteristen auf Hausdächern oder in Wäldern verschanzen erhöht sich deren Feuerkraft. Nach jeder Auseinandersetzung mit dem Gegner gewinnen die eigenen Einheiten an Erfahrung und werden so allmählich stärker. Um Einheiten produzieren zu können, benötigt der Spieler Geld. Dieses erhält der Spieler durch das Abbauen von Öl, das Besetzen von Banken oder durch das Gefangennehmen von feindlichen Kämpfern.

Act of War bietet neben klassischen Missionen auch spezielle, bei denen man nur auf eine kleine Eingreiftruppe zurückgreifen kann, um die Lage schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen. Die Missionen bestehen aus Haupt- und Nebenzielen. Wenn Bonus-Ziele, etwa die Befreiung verschleppter Polizisten, erfolgreich absolviert werden, so wird der Spieler mit zusätzlichen Einheiten belohnt. In Act of War lässt sich jedes Gebäude komplett zerstören, um so dem Feind die Deckung zu nehmen. Das Spiel ist verloren, wenn der Held Ray Jefferson im Kampf fällt. Der Spielstand lässt sich zu jedem gewünschten Zeitpunkt speichern.

Act of War enthält neben einem Einzelspielermodus auch die Möglichkeit, sich online mit anderen Spielern zu messen. Im Mehrspielermodus kann man sich für die US-Army mit der Task Force "Talon" oder für das so genannte Konsortium entscheiden. Mit den Amerikanern hat man Zugriff auf starke Spezialeinheiten und kann eine schlagkräftige Luftwaffe ausbilden. Die "Task Force Talon" als Anti-Terror-Einheit ist fast unschlagbar im Häuserkampf und hat die modernsten experimentellen High-Tech-Waffen, dafür hat sie bis auf die kostspielige Drohnen-Technologie keine schwere Kavallerie (Panzer). Das Konsortium, der Bund der Terroristen, ist dagegen in quantitativer Überzahl und besitzt zahlreiche Einheiten russischen Ursprungs.

Technik Bearbeiten

Die Game-Engine ist frei drehbar und man kann als Spieler stufenlos ins Geschehen hineinzoomen. Die Animationen der verschiedenen Einheiten sind flüssig und waren zu dieser Zeit sehr detailliert. Das Spiel bietet darüber hinaus effektvolle Videos mit echten Schauspielern und mithilfe der Spielengine erstellte Zwischensequenzen, welche die Story vorantreiben. Erwähnenswert ist ferner, dass viele Schauplätze getreu ihren realen Vorbildern ins Spiel integriert wurden. So kann man beispielsweise das Weiße Haus oder den Buckingham Palace im Spiel entdecken.

Das Spiel hat Probleme bei der Verarbeitung von mehr als 3 Gigabyte Arbeitsspeicher des Systems, was zu Performanceproblemen, Abstürzen und Fehlern während des Startens bzw. Spielens führen kann. Eine allgemein anerkannten, funktionierende Lösung, in Form eines Patches o.Ä. von Seiten der Entwickler existiert zur Zeit nicht. Die einzige Vorgehensweise zur möglichen Behebung des Problems stellt momentan die manuelle Entfernung oder Begrenzung des Arbeitsspeichers auf höchstens 3 GB RAM dar.

Pressespiegel Bearbeiten

Bewertungen in Spielezeitschriften Bearbeiten

Auszeichnungen Bearbeiten

  • PC PowerPlay Award für Atmosphäre

Act of War: High Treason Bearbeiten

Am 29. März 2006 wurde das Add-on Act of War: High Treason veröffentlicht, das die Geschichte um Sergeant Major Ray Jefferson fortführt. Es ist ohne das Basisspiel Direct Action nicht lauffähig. Die größte Neuerung in High Treason ist die Möglichkeit, Schiffe zu befehligen sowie Söldner zu beauftragen. Der Schwierigkeitsgrad von "High Treason" ist gegenüber dem Vorgänger stark angestiegen. Das Spiel erschien nicht mit deutschen Dialogen, sondern nur mit Übertitelung und ausschließlich mit animierten Zwischensequenzen.

Weblinks Bearbeiten

Quelle Bearbeiten

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